Veranstaltung

„Unternehmen müssen alle Hinweise auf Compliance-Verstöße lückenlos aufklären!“ – Wirklich?

Wenn Unternehmen Hinweise auf ein Fehlverhalten von Mitarbeitern erhalten, stellt sich die Frage, ob allen Hinweisen nachgegangen werden muss. Wie breit und wie tief muss in dem Fall der Sachverhalt aufgeklärt werden? Häufig wird „Primat der vollständigen Aufklärung“ vertreten. Danach muss einem Verdacht umfassend und mit allen verfügbaren Mitteln wie E-Mail-Screenings, der Auswertung der Finanzbuchhaltung und Mitarbeiterbefragungen nachgegangen werden.

Doch ist diese Vorgehensweise tatsächlich immer erforderlich? Ist die Geschäftsleitung verpflichtet, jedes Verdachtsmoment restlos aufzuklären und alle verfügbaren Aufklärungsmittel einzusetzen?

Wir laden Sie hiermit herzlich zu unserem Compliance Breakfast ein. Im Rahmen eines Workshops mit Frühstück möchten wir gemeinsam mit unserem Gast, Jan Philipp Boost, Chief Compliance Officer, HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH, folgende Fragen diskutieren:

  • In welchen Fällen muss einem Hinweis auf Compliance-Verstoß nachgegangen werden?
  • Wie breit und tief muss der Verdacht gegebenenfalls aufgeklärt werden?
  • Wer ist für die Aufklärung des Verdachts zuständig?
  • Wie sehen die Berichtslinien aus?
  • Welche Aspekte sollten bei der Aufklärung von Hinweisen auf Korruption, Steuerdelikte und Kartellrechtsverstöße oder bei der Sachverhaltsaufklärung zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen berücksichtigt werden?

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung.

Datum

09:15-10:30 Uhr – Workshop mit Frühstück


Ort

Pinsent Masons
Wilhelm-Marx-Haus
Heinrich-Heine-Allee 53
Düsseldorf
40213
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